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England

Im Juni des Jahres 2001 habe ich mit meiner Mutter zusammen eine Rundreise in einem Bus durch Südengland unternommen. Für Garten-Sightseeing war es zwar noch etwas früh, aber trotzdem reichte es schon für beeindruckende Natur- und Kulturerlebnisse, denn bei einem Urlaub in England lernt man nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur der Insel kennen.

Mit dem Bus sind wir schon in Deutschland gestartet und über Holland, Belgien und Frankreich durch den Tunnel zur Insel gefahren. Daher verbrachten wir die erste Nacht in Dover, das nahe beim Tunnelausgang Folkstone liegt. An besonderes Sehensürdigkeiten gibt es dort die White Cliffs of Dover, die eindrucksvollen weißen Klippen am Meer. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Dover Castle.

Die Route ging weiter nach Canterbury, hier besichtigten wir die berühmte Kathedrale St. Thomas, die heute noch der Sitz des Oberhauptes der Anglikanischen Kirche ist. Weiter ging es nach Rye, Hastings und Eastborne. Dort haben wir die berühmten Kalkklippen der Seven Sisters gesehen. Weiße Klippen findet man an der Südküste oft vor, das Gestein ist also sehr kalkhaltig.

Von dort aus ging es weiter nach Brighton, dem berühmten Seebad vergangener Zeiten. In Brighton hatten viele Adelige und Reiche ihre Sommerwohnungen und nicht wenige pflegen hier ihre außerehelichen Beziehungen - der Prinzregent (die Briten nannten ihn liebevoll - oder etwas verächtlich? - Prinny - George machte es einst vor. Brighton ist aber auch ein bekanntes Kur- und Heilbad.

Zwischen Worthing und Chichester haben wir das beeindruckende Arundel Castle besichtigt. Es ging weiter nach Southampton und Salisbury zur berühmten Pilgerstätte Stonehenge. Von dort ging es über Bath, das auf Grund seines geschlossenen georgianischen Stadtbildes von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde, nach Bristol. Hier ging es landeinwärts zunächst nach Wellingten, Barnstaple und dann wieder an die Küste duch Clovelly nach Tintagel, wo wir die Ruinen von King Arthur's Castle besichtigten.
Anschließend machten wir Halt im Künstlerdörfchen St. Ives und von dort aus fuhren wir bis ans äußerste Ende Südenglands - Land's End. Nun ging es wieder zurück Richtung Dover - imemr an der Küste des "Kanals" entlang. Wir machten noch kurze Stopps in Plymouth, Torquay und Exeter.

Es gab viel zu sehen in dieser einen Woche. Ich habe die Reise sehr genossen und möchte dort irgendwann noch einmal hin.